Von der inneren Stimme ...



Kennt Ihr das? Die Gedanken laufen, zu jeder Tages- und auch Nachtzeit. Meist geht es um Belangloses. Da spricht in unserem Inneren die ganze Zeit eine Stimme, die kommentiert, was sie sieht, hört und erlebt hat.

Die kann z.B. so gehen: Boah, was ist das denn für ein Weichei, der kann ja wohl gar nicht auf den Tisch hauen, dass er sich das gefallen lässt. Nee ist klar, du musst Dich hier auch noch vorquetschen, anstatt mal einer Frau die Tür aufzuhalten, glaubst wohl was Besseres zu sein. Und Du mit Deinem dicken Bauch könntest auch mal wieder zu den Weight Watchern gehen. Stimme erkannt? Wer jetzt aber denkt, so eine Stimme habe ich nicht! Genau diese Stimme, die das sagt, meine ich.

Nun, meine Ausbilder nennen sie den inneren Kommentator. Und bist Du die Stimme? Interessante Frage, oder? Was uns gelingt ist, dieser Stimme zuzuhören und sie zu beobachten, daher können wir sie nicht sein. Schon mal spannend und beruhigend, denn dann, wenn wir sie nicht sind, können wir sie auch verändern. Mit dem, was wir denken, erschaffen wir unsere Welt. Wenn die Stimme klingt, wie oben beispielhaft erwähnt, ist die Welt eher unschön. Das heißt wir bewerten hier massiv und Bewertungen werden in der Folge zu unseren Gefühlen.

Wenn wir also gute Gefühle haben wollen, müssen wir uns unsere Bewertungen anschauen. Die gehen zumeist auf Erfahrungen zurück, die wir mal gemacht haben. Zumeist haben wir heute gar keine Frage mehr über richtig oder falsch dieser Bewertungen. Für uns sind sie durch jahrelanges Beweisen Garant für die Richtigkeit und Wahrheit dieser Bewertungen.

Wir können diese Stimme selten ausstellen, manchen gelingt es in der Meditation, aber nur für Sekunden. D.h. wohl oder übel müssen wir uns damit abfinden, dass wir sie haben. Wenn wir sie nicht abstellen können, haben wir aber die Möglichkeit sie zu kultivieren. Zu erziehen und unsere Bewertungen zu hinterfragen. Warum wir meinen die Deutungshoheit über etwas zu haben. Wie wir darauf kommen, dass unsere Erfahrung die Wahrheit ist.

Das Orakel von Delphi sagt, erkenne Dich selbst. Herauszufinden, warum unser Kommentator so spricht wie er spricht, ist eine sensationelle Erkenntnis und macht das Leben ungleich freundlicher, einfacher und lebenslustiger. Hierzu kann ein Coaching dienen. Nutzt ein halbstündiges Kennenlernangebot, um herauszufinden ob wir miteinander arbeiten wollen. Erst dann steigen wir richtig ein in das Coaching.


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Claudia Oestreich Coaching | Senserstraße 8 | 81371 München | 089/24 21 65 24 | claudia@partnerschaftsexpertin.de